Whitsundays und Airlie Beach

16.7. – 20.7.2018

Spät abends kam ich in Airlie Beach an und ging davon aus, dass es am nächsten Morgen gleich auf die Solway Lass geht. Doch das war erst abends um 18.40 Uhr der Fall, was mir einen unerwartet zusätzlichen Tag in Airlie Beach bescherte.

Dies gab mir die Möglichkeit, die ganze Küste von Airlie abzulaufen und die riesige Marina zu besuchen. Es ist eine richtige „Wasserdestination“, den wo man hinschaute, waren Einstiegspiers zu Ausflugsbooten, SUP-, Jetski-, Padel- und Motorboot-Verleih. Aber auch für die Schwimmer und „Planscher“ gab es ergänzend zum weitläufigen Strand mitten im Dorf ein grosses Outdoor-Schwimmbad.

Auch wenn es ein gemütlicher Tag an der Beach war, begrüsste ich den Zulass aufs Schiff. Wir waren total 16 Gäste und 5 Crewmitglieder. Es war eine durchmischte Gruppe aus Australien, Amerika, England, Schweden, Holland und Deutschland.

Ich war ganz aufgeregt und merkte schnell dass es den anderen genau so ging und drum die Schleusen bald offen waren und alle unkompliziert drauflosquaselten, was zu einer ungezwungenen und lockeren Stimmung verhalf. Den Anker setzten wir in der Nähe von Cid Harber, was ein optimaler Ausgangspunkt für die Tour vom kommenden Tag war.

Am Morgen war ich schon früh wach, so dass ich grad rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf Deck kam.

Als der Anker gehievt wurde, nahmen wir Kurs auf Whitehaven Beach. Es war so friedlich inmitten dieser zahlreichen Inseln zu schiffen und zu spüren, wie die Sonne mehr und mehr an Kraft gewann.

Und dann erreichten wir die rund 6,7 km lange Whitehaven Beach 😍 Ich lass die Bilder für sich sprechen, ich denke….Du kannst Dir vorstellen, wie begeistert ich von diesem himmlischen Ort war….

Nach einem Lunch an Board ging’s weiter zum „Hill Inlet“, von wo aus man eine super Aussicht auf die Beach hatte, an welcher wir den Morgen verbrachten – fantastic isn’t it?

Und schon war es Zeit, den Nachtplatz zu sichern, welchen wir zwischen Hook und der Whitsunday Island einnahmen – einmal mehr rechtzeitig zum Sonnenuntergang 😊 .

Übrigens, die Whitsundays setzen sich aus 74 Inseln zusammen. Die Whitsunday Island ist hingegen die grösste und die Book Island die zweitgrösste Insel. Hamilton Island ist wohl die touristischste und die grossen Hotelbauten deuten daraufhin, dass diese auch viel für Urlaube angefahren wird.

Am 2. Morgen empfing mich erneut eine absolut friedliche Morgenstimmung – eine perfekte Art den Tag zu beginnen und dabei den Kaffe zu schlürfen. Da wir optimale Windverhältnisse hatten, verzichteten wir aufs Schnorcheln und setzten die Segel. Jede Hand wurde benötigt, die zahlreichen Segel in den Wind zu legen.

Und dann war es soweit: die Solaway Lass segelte würdevoll dahin und wir nutzten die Zeit, um in den Seilen zu hängen, die Spitze des Bootes zu erklimmen, zu lesen und natürlich auch um ein Fotoshooting des prachtvollen altehrwürdigen Piratenbootes zu machen:

Am Nachmittag ging es zum Schnorcheln in die Blue Pearl Bay. Hier war weniger das Reef im Fokus, mehr die Vielfalt der Fische. Und dieses mal vollbrachte ich einige gute Snapshots 🤩…doch schaffte ich das Shooting nur mit einer Sorte Fisch….die anderen zierten sich mehr und tauchten ab, so dass ich passen müsste… dies änderte jedoch nichts an meiner Begeisterung der farbenfrohen Fischvielfalt…. faszinierend – atemberaubend – märchenhaft!

Da wir den heutigen Tag unter dem Motto „wir sagen zu allem JA“ starteten, probierten wir auch die SUP aus….meine Güte….das ist ja hard work 🙈 aber irgendwann lief es dann ganz passabel… Schlag auf Schlag ging es weiter….ein „Tarzanseil“ war an einem der Quermasten befestigt, so dass man sich aufs grosse Blau raus schwingen und ins Wasser springen konnte…. nun ja…bei einigen sah das wahnsinnig spektakulär aus, doch mein Sprung war eher peinlich 🙈, aber I did it🙌 😂.

Bei Stong Haven legten wir den Anker fürs Nachlager, wo wir einen weiteren Schnorcheldurchgang machten. Dieses Mal waren wenige Fische vorhanden, dafür noch einige, lebende Korallen. Nur diese wenigen begeisterten mich und lassen erahnen, wie phänomenal es ausgesehen haben muss, als sie noch in voller Pracht erstrahlten. Dass das Reef in einem traurigen Zustand ist, ist allgemein bekannt, aber dass es so schlimm ist, hat uns alle überrascht. Die Australier zeigen sich jedoch positiv und glauben fest daran, dass es in ca 50 Jahren wieder in voller Pracht erblühen wird. Hoffen wir, dass sie recht behalten…

Dass uns ein traumhafter Sonnenuntergang in den letzten, gemeinsamen Abend auf dem Schiff führte, war zu erwarten, oder? Wir sangen zahlreiche Lieder, tranken Rum-Getränke (was dazu führte, dass wir uns immer mehr als Piraten-Crew fühlten) und Joel, unser Crew-Oberhaupt, erzählte uns von der über hundertjährigen Geschichte der Solway Lass (Lass bedeutet übrigens „Mädchen“).

Und schon erwartete uns der letzte Tag auf der Solway Lass, welcher mit einem weiteren Schnorchelerlebnis bei der Black Island began. Hier hatten wir die Kombination von einigen noch intakten Korallen sowie der vielfältigen, farbenfrohen Fischwelt. Traumhaft!

Die Rückfahrt in den Hafen von Airlie Beach wurde uns vom Besuch zweier Wale verkürzt….okay…sie waren rund 50 Meter von der Solway weg, aber wir könnten sehen, wie sie sich im Wasser drehten – ja es sah fast so aus, als ob sie sich gegenseitig neckten und zusammen spielten. Ein schönes Naturereignis on Top von einem rundum genialen Ausflug. Das war definitiv eines der Highlights meiner Reise! Danke Katharina für diesen Tip – ich bin Dir dafür ewig dankbar!

Alle Fotos (ausgenommen jene der Solway Lass mit den gesetzten Segeln) Copyright by Monika Manhart

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Autor: Moni_meets_the_world

Ich reise gerne durch die Welt und lass mich inspirieren von der Vielfalt des Lebens. Andere Lebensformen, unterschiedliche Religionen, geographischen Gegebenheiten kombiniert mit Einflussfaktoren wie Klima, Wohlstand, Traditionen etc etc bereichern mich an jedem einzelnen Tag, wenn ich durch die Welt bummle. Mit diesem Blog halte ich meine Erlebnisse in Wort und Bild fest und wer immer Lust hat, darf sich darauf einlassen um sich mit meinen Erfahrungen inspirieren, motivieren lassen.

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