Nizza – ein Hauch von Frühsommer

Meine Sehnsucht nach Meer, Sonne und Abstand nach dem Alltag brachten mich nach Nizza. Die Erwartungen an diesen Aufenthalt waren gross, zumal ich diese Destination von früheren Stepvisiten kannte, jedoch noch nie so richtig in die 5. grösste Stadt Frankreichs abtauchte. Ich stellte es mir aber unglaublich friedlich und genussreich vor. So war die Lage der Ferienwohnung in Mitten der vieille ville eine optimal. Da die Wohnung an der rue de marche lag, war uns die „Markt“-Athmosphäre garantiert. Der Wohnungseingang lag zwischen kleinen Geschäften, die typische Erinnerungsstücke verkauften.

Unabhängig davon waren wir in wenigen Minuten an allen wichtigen Knotenpunkten:

  • 3 Minuten zum Meer
  • 3 Minuten zum Place Massena
  • 5 Minuten zum Place de Garibaldi
  • < 2 Minuten zu diversen Restaurants, Bistro’s und Lebensmittelgeschäften

Nachdem „Ankommen“ und Eingewöhnen vom Freitag wollten wir am kommenden Tag unbedingt zum Meer. Diese Idee hatten wir wohl nicht alleine…. trotzdem, dass es noch Vorsaison ist, war der Quai voller Menschen. Für uns Grund genug, den Hügel oberhalb der Altstadt zu erklimmen, da uns das einen Überblick zu geben schien als auch eine perfekte Fernsicht aufs grosse weite Meer. Es stellte sich als einen gemütlichen Ort im Grünen heraus und weitweg von den riesigen Menschenmengen.

Auf dem Weg zum gemütlichen Abendessen passierten wir den Place de Garibaldi, welcher uns irgendwie einnahm. Immer wieder fanden wir in den kommenden Tagen dahin zurück. Zum Café trinken, Mittagessen oder einfach um da zu sitzen und die Stimmung aufzusaugen.

Auch der Place Massena zog uns in seinen Bann. Sicher verhalf die Nähe zu unserer Wohnung dazu, dass wir hier öfters einen Besuch abstatteten. Aber auch ohne diesen Lage-Vorteil waren wir fasziniert von der dortigen Athmosphäre. Stundenlang konnte man dem unterschiedlichen Treiben auf dem Platz zusehen und die schönen Gebäude bestaunen.

Am zweiten Tag wollten wir noch höher hinaus, als am ersten. So peilten wir den Mount Alban an und waren von der genialen Aussicht überwältigt! Nicht nur Nizza konnte von dort in der Vogelperspektive begutachtet werden, sondern auch Villefranche sur Mer. Jene Perspektive hat uns so gut gefallen, dass wir den Wald- und Vitaparcour- Weg nach Villefranche runter wählten und uns dort bei einem leckeren Salade Nicoise und gutem lokalen Wein belohnten.

Und dann ist da natürlich noch der Strand/die Promenade 😍 unendlich lange scheint sie zu sein und endet beim Flughafen….augenscheinlich, aber das ist noch lange nicht das Ende… geht man von Nizza Richtung Villefranche und oder steht auf einem der Hügel, die die Stadt umgeben, dann sieht man eine unendlich lange Küste. Nebst einladenden Küsten-Bistros säumen auch die verschiedensten Kunstformationen den Quai. Aber auch Stühle und Sitzbänke laden ein zu verweilen und die Aussicht zu geniessen.

Die Tage verflogen viel zu schnell und schon galt es wieder den Rückflug anzutreten. Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Eine tolle Destination, die es einem ermöglicht, dem kalten Frühling zu entfliehen und einen herrlichen Frühsommer zu geniessen. A bientôt Nice!

Im freien Fall Richtung Erde

Vor zwei Jahren bekam ich zu Weihnachten ein Geschenk, das hatte es in sich. Okay, nicht grad in dem Moment, aber die Aussicht auf das Ereignis liess mir den Atem stocken….

…ich bekam einen Fallschirm-Sprung. Aus rund 4’200 müM soll es losgehen – mit 200 Sachen Richtung Erde. So steht es zumindest in der Broschüre, die beim Gutschein angehängt war.

Vor vielen Jahren war das ein Wunsch von mir. Ein Abenteuer, wie man es sich in jungen Jahren wohl noch häufig wünscht. Aber bin ich heute – rund in der Lebensmitte – wirklich noch mutig genug zu springen? Wegen Corona sollte dieser Sprung später stattfinden als geplant. Auch okay, zumal die Vorfreude angeblich die schönste Freude ist 😉

Ende September war es nun soweit. Wir fuhren zum Ausgangsort Triengen. Die Anspannung stieg mit jedem Meter, den wir dem Flugplatz näher kamen. Gleichwohl begrüsste uns eine mystische Herbststimmung, die völlig von den Unsicherheiten ablenkte. Im Gegenteil – ein Kneifen kam gar nicht mehr in Frage – dieser Tag war gemacht, um die Komforzone zu erweitern. Entsprechend motiviert und vor allem mutig meldeten wir uns als die ersten, die abspringen werden. Also rein ins Kombi, Instruktionen über Does and Dont’s sowie die fast schon mantraähnliche Aufforderung, geniessen, geniessen, geniessen. Alle Sicherheitschecks waren zigfach gemacht worden und dann war ich um 09.00 Uhr ready, den Pilatus Porter zu besteigen. Ehrlich – in dem Moment fühlte ich mich fast etwas wie Top Gun.

Wir waren zwei Tandemspringer und 2 Singel. Stephan und sein Tandempilot sassen unmittelbar neben der Türe am Boden und wir auf der schmalen Bank. Ich war völlig aus dem Häuschen, weil ich sage und schreibe 2 Jahre zuvor das letzte Mal geflogen bin. Ich genoss jeden Höhenmeter und die immer schönere Vogelperspektive, die mir beschert wurde. Bis wir auf rund 2’200 müM waren, ab dann wurde ich zunehmends ruhiger. Und dann war es soweit – die Türe wurde geöffnet und schon sind Stephan und sein Tandempartner verschwunden. Wusch – weg. Mir blieb das Herz stehen und ich hielt mich wie wild an der Bank fest. Mein Tandempartner verzweifelte fast, weil sich das Absprungfenster ungenutzt zu schliessen drohte. In der letzten Sekunde sprangen wir….ich den Blick starr auf den rasant näherkommenden Grund. Gefühlt wenige Sekunden nach dem Sprung, wurde auch schon der Fallschirm geöffnet. Effektiv waren es ca 45 Sekunden! 🙃 Und dann begann der „Segelteil“ des Abenteuers. Was für eine Aus- und Weitsicht! Einfach atemberaubend! Und da sah ich auch Stephan wieder, denn die beiden Piloten sorgten dafür, dass wir uns in der Luft kreuzten, was ein willkommenes Element war. Dann noch zwei drei Kurven und schnell schnell geniessen. Denn schon hiess es Beine hochziehen, die Landung wird vollzogen. Kaum zu glauben, dass seit dem Absprung rund 8 Minuten vergangen sind!

Natürlich wirkte das Adrenalin noch lange nach und viele kleine Details realisierte ich erst dadurch, dass ich von dem Erlebnis erzählte. Fast schade, dass das zeitlich so versetzt ins Bewusstsein gelangte. Doch unbestritten, ob mit allen Details oder nicht, es war für mich mal eine ganz andere Form des Fliegens. 🙂 Unvergesslich, nachhaltig, spektakulär!

Samnaun – ein perfekter (Wander)-Tag

Das schmucke Dörfchen im östlichsten Zipfel der Schweiz, angrenzend an Österreich, ist bekannt als Zollfrei-Oase. Doch dieses schöne Fleckchen Erde hat weit mehr zu bieten als günstiger Treibstoff, Zigaretten oder Zucker. Klar – das alles und vieles mehr kann man hier unter anderem in den über 50 Shops kaufen – ein optimales Rahmenprogramm nach einem abwechslungsreichen Bike-, Wander- oder allgemeinen Naturtag.

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London – die Stadt der vielen Engel

Mai 2019

Am Wochenende besuchte ich mal wieder meine Freunde in London. Es ist fast schon wie ein „nach Hause“ kommen, denn es schwingt bereits viel Vertrautheit mit – bei der Anreise mit der Tube, die Fusswege bis zum Haus, die Wohnung inmitten der herrlichen Kanalumgebung, das Kreischen der Gänse, die Skyline…. einfach schön 😍👍

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Albinen – eine Reise in die Vergangenheit

28.2.2019

Vor 20 Jahren lernte ich Albinen im Wallis kennen. Mir als Bündner-Fan war völlig unklar, wo ich da hingeführt werde. Für alle, die Albinen auch nicht kennen, das kleine Dorf liegt rund 6,5 KM vor Leukerbad, oberhalb von Leuk an einem wunderschönen Sonnenhang mit fantastischer Aussicht.

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London’s calling

07. bis 09.12.18

Gefühlt eine Ewigkeit verging, bis ich endlich wieder zum Flughafen gehen und meine Reise nach London in Angriff nehmen konnte. Meine Freundin lebt seit Juli dort, zusammen mit ihrem Partner, und dieses Wochenende stand wertvolle Freundinnenzeit auf dem Programm.

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Salerno als Tor zur Amalfiküste

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13. – 16.04.2018

Ein Geschenk der Freundschaft brachte mich für 4 Tage nach Salerno. Ich freute mich auf dieses Abenteuer, da mir diese Region noch völlig unbekannt war. Bekannt waren mir jedoch die farbigen Bilder der Amalfiküste, so dass ich es kaum erwarten konnte, auf Entdeckungstour zu gehen.

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