Indien – Rundreise in Kerala
Kochi – Vagamon – Munnar – Pollachi – Athirapilly – Marari Beach – Backwaters – Chennaveli
7. April – 25. April 2017

Unsere 2. Reise nach Indien liess nicht lange auf sich warten und schon ging es wieder ins Land der Gerüche und Farben. Dieses mal peilten wir den Süden an. Kerala ist nicht zu vergleichen mit der Region Rajasthan – es ist komplett anderes. Die Landschaftlich ist satt grün und die Vielfalt der Pflanzen ist berauschend. Mango-Bäume wie bei uns Kirschbäume, Teeplantagen meilenweit, Ananas, Bananen, Gummibäume, Gewürze – unbeschreiblich eindrücklich und gleichermassen eine Augenweide.

Auch die alt bekannte Farbenvielfalt war in Kerala nicht zu übersehen. Meine Kamera war wieder im Volleinsatz und begeisterte mich mit den Ergebnissen.
Anders als im östlichen Indien sind die Lebensbedingungen im Süden spürbar besser. Die Bewohner verfügen über mehr finanzielle Sicherheit, was sich auf die Wirtschaft, die Bildung, die Wohnsituation, etc auswirkt. Die Bevölkerungsdichte ist viel geringer, als im restlichen Indien. Das führt dazu, dass alles ruhiger, gemütlicher scheint.
Vergleichbar ist die Glaubensbekennung. Im Süden ist jedoch der christliche Glauben weit verbreitet. So sind z.B. auch die Kühe nicht heilig – im Gegenteil – sie sind ab und an sogar auf der Speisekarte zu finden. Hingegen sind die Götter-Feste analog pompös, farbenfroh, laut, dauerhaft und lässt das ordentliche Leben zum Stillstand kommen.

In Pollachi kamen wir an einem Götterfest vorbei, was mit einer Art „Kilbi“ umrahmt war. Das „Riesenrad“ oder die „Riitschuel“ für die Kids, die da aufgestellt waren, entzückten uns. Dass die Einheimischen – Kinder wie auch Erwachsene – sich über diese Art von Unterhaltung so erfreuen konnten, war unbeschreiblich eindrücklich. Die Lebensfreude war nicht nur spürbar, jeder zeigte sie, lebte sie aus, so dass eine genial gelöste, friedliche, ungezwungene und doch vereinte Stimmung herrschte.
Als Highlight der Tour stand der Ausflug in den Backwaters auf dem Programm. Was für eine wunderschöne, friedvolle, ruhige und doch inspirierende Wasserfahrt. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus und behalten den inspirierenden und motivierenden Ausflug auf den Wasserwegen von Backwaters ganz tief in unserem Herzen.
Auch diese Reise in Indien begeisterte uns aufs Neue und es ist ein weiteres Mal klar – wir kommen wieder!

New York City
14. April bis 18. April 2016

Ein besonderes Ereignis war der Trip nach NYC, denn ich nahm den mit meinem „Gotti-Meitli“ Laura in Angriff. Obwohl ich schon mehrmals in NYC war, war nicht klar, wer von uns beiden aufgeregter war. Aber eins war sicher – wir freuten uns beide gleichermassen unsagbar auf die Tage in der weltberühmten Metropole.
Für mich war es der erste Besuch nach den traurigen Anschlägen und ich war gespannt, inwiefern man das spürt, taucht man erst mal in diese Stadt ein. Es war ein sehr bewegender Moment, als wir beim 9/11 Memorial standen und unsere Gedanken gehörten in dem Moment ausschliesslich all den Opfern sowie deren Angehörigen und Helfern.
Natürlich standen die klassischen Highlights auf unserem Programm, aber die Entdeckungsfreude sowie die andere Herangehensweise von Laura an einen Städtetrip, eröffnete mir ebenfalls ganz neue Horizonte und so entdeckte auch ich neue Quartiere, neue Wege/Brücken/Parks und kreierte mir so ein umfang- und abwechslungsreicheres New York.
Die Jahreszeit empfand ich als weiteres Element, was unsere Reise einmalig machte. Die Natur erwachte, die Knospen spriessen, die graue Winterstimmung wurde abgelegt und der wärmende und belebende Frühling hielt Einzug. Die Menschen schienen mir offener, zufriedener und es wirkte weniger überlaufen, als während der Winterzeit.

Dadurch entdeckte ich auch ein anderes New York – ja ich kann sagen – meine Begeisterung für diese Stadt erreichte eine neue Dimension.
Die Reise mit Laura wird mir immer in spezieller Erinnerung sein – all die schönen Momente, die tollen Eindrücke, die vielen Erlebnisse werde ich stets in meinem Herzen tragen.
Indien – Rundreise durch Rajasthan
Delhi – Agra – Jodhpur – Ranakpur – Udaipur – Dasada – Ahmedabad – Mumbai
25. Februar 2016 – 9. März 2016
Die Idee Indien als Reiseziel zu wählen entstand spontan. Sowohl Nici wie ich waren nicht sicher, wie es uns in dem Land gefallen wird – ob wir mit den politischen, kulturellen Gegebenheiten sowie der Armut klar kommen werden. Und dennoch reizte uns dieses Land. Mich vor allem aufgrund der zahlreichen, farbenfrohen Bildern, die ich überall gesehen habe. Und da ich seit einigen Jahren das Fotografieren entdeckte, konnte ich es kaum erwarten, die ganze Farbenvielfalt mit meiner Kamera einzufangen.
Unsere Ängste waren unbegründet. Dank den freundlichen, offenen Guides und Fahrern erfuhren wir sehr schnell so vieles über das Land, die Kultur, Gepflogenheiten aber vor allem auch über die freundliche ja fast liebliche Art und Weise der Inder. Wie in Bali ist auch hier der Glaube zentral und das ganze Leben wird danach ausgelegt. Und so besuchten wir während den 2 Wochen nahezu 100te von Tempeln. So viele Eindrücke gab es zu verarbeiten. Die Eindrücke verschafften uns aber nicht nur die zahlreichen Tempeln, sondern auch die indische Lebensweise. Draussen ist es einfach nur laut – Strassenregeln sind Empfehlungen und deshalb hubt jeder, um auf sich aufmerksam zu machen.
Meine Begeisterung für Portrait-Fotos wurde von der Fotografier-Freudigkeit der Inder positiv unterstützt. Sie waren gleichwohl fasziniert und inspiriert von diesem Ding (Kamera) und quietschten vor Freude, wenn ich ihnen ihr Bild auf dem Display zeigte.
Eine Augenweide waren auch die verschiedenen, zahlreichen Märkte. Meine Kamera kam voll zum Einsatz, denn auch hier faszinierten mich nicht nur die Menschen mit ihrer farbenfrohen Kleidung, sondern auch die Art der Präsentation der Lebensmittel, Gewürze, Kleider, Schuhe, etc etc. Ich konnte mich nicht satt sehen.
Egal wo wir waren – wir erlebten so viel Unbeschreibliches – wir waren beide gleichermassen begeistert, fasziniert, verliebt und inspiriert in Indien. Mit einem gefüllten Rucksack an Eindrücken sind wir zurück in die Schweiz und für uns beide war klar – wir kommen wieder!
Garden Route zum 2.
Februar 2015
Südafrika mit all seinen Eigenheiten hat es mir angetan, so dass ich im Februar 2015 nochmals für 3 Wochen nach Kapstadt flog. Dank vielen Hinweisen von Südarfrika-Fans erlebte ich die Garden Route ein zweites Mal auf unkonventionelle Art und Weise. Die vielen Farben überall lassen Land und Leute unbekümmert und lebensfroh wirken.
Die Vielfalt des Landes überraschte mich auch bei meinem zweiten Besuch. Dass die Tierwelt ebenfalls einiges zu bieten hat, erstaunt nicht wirklich, aber wenn man dann die Tiere in der freien Natur erlebt, schlägt das Herz schon einige Takte schneller. 
Da hilft auch ein kompetenter Ranger nicht, ruhig Blut zu bleiben. Natürlich waren nicht nur die „Big Five“ faszinierend zu beobachten. Zahlreiche Kleintiere wie Schildkröten, Vögel, Käfer wie Dungbeetle verzückten uns während eines Strandspazierganges, bei einer Wanderung durch den Wald, während der Fahrt durch den Tierpark…..
Dank den vielen Tipps besuchten wir Orte, die uns ein familiäres, heimeliges Gefühl vermittelten. Wir fühlten uns pudelwohl und unsere Entdeckungsfreude und Abenteuerlust kannte keine Grenzen. Ob beim Padeln auf dem Fluss, Reiten, Segway fahren, Weindegustationen mit Picknick oder einfach Flanieren am Meer sowie durch Naturparks – wir waren ständig Mitten im Leben und wollten keine Minute ungenutzt verstreichen lassen.

Ein weiteres Mal verbrachten wir wunderschöne Wochen in Südafrika und ich bin sicher, ich komme bald mal wieder!
Per Bike von Zürich nach Paris
01. Juni bis 16. Juni 2013
Die „Südafrika“-Reisetruppe setzte die Idee um, per Bike nach Paris zu fahren. Tatkräftig waren alle in die Vorbereitungen involviert. Fahrzeug organisieren, Routenabschnitte definieren, Unterkünfte suchen – all diese Aufgaben förderten die Vorfreude ins Masslose.
Trotz all dieser Vorbereitungen galt es unterwegs immer mal wieder zu prüfen, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Das unter anderem auch deshalb, weil einige Wege aufgrund des feuchten Mai’s nicht wie geplant befahren werden konnten.
Doch gemeinsam schafften wir es immer wieder auf Kurs zu kommen und so genossen wir die farbenfrohen Felder, welche des Weges säumten. Es war wahnsinnig schön die Kraft der Farben zu erleben. Unser Weg führte uns an bekannten Destinationen vorbei, die wir alle nur vom Hören-Sagen kannten. Es war ein unterhaltsames Erlebnis, diese gemeinsam zu erkunden, denn jeder entdeckte etwas anderes und zusammen kam eine ganz schöne Palette an Details zusammen.
Für mich war unglaublich wie vielfältig die Touren bis nach Paris waren.
Auch hätte ich nie gedacht, dass ich auf dem Weg in die französische Hauptstadt so viele „Singeli’s“ zu fahren habe – die hätte ich eher im Gebirge vermutet. Aber auch das meisterten wir – die einen schneller als die anderen – aber jeder von uns überwindete sie unfallfrei.
In Paris erkundeten wir 3 Tage die Hauptstadt und es war eine besondere Freude, dass meine Mutter uns dort erwartete, um die Zeit in Paris mit uns zusammen zu erleben.
Bali – Bikeferien
Dezember 2012 – Januar 2013
Mit der Reise nach Südafrika bin ich auf den Geschmack gekommen und deshalb entschloss ich mich ganz kurzfristig, die Feiertage sowie den Jahreswechsel auf dem Bike in Bali zu verbringen. Ein wunderschönes Land! Fasziniert hat mich die Mentalität der Balinesen. Unglaublich wie friedvoll, offen, traditionell, gläubig und verbunden dieses Volk ist. Wir hatten oft die Möglichkeit bekommen, in die Gemeinschaft einzutauchen und Teil ihrer Tradition hautnah zu erleben. Ehrfürchtige Momente, die mich enorm tief berührten. Auch die Naturerlebnisse inspirierten mich, meine sportlichen Grenzen zu übertreffen – zugegeben – ich wurde von all den Reisfeldern, der Blumenpracht, den freundlichen Zurufen so abgelenkt, dass ich fast vergass, dass es anstrengend war. Die Strassenführung ist komplett anders, als bei uns in Europa. Serpentienen kennt man nahezu gar nicht, sondern man geht den Gipfel sehr direkt an, was bei dem Klima ein äusserst schweisstreibender Spass ist.

Die gute Laune der Balinesen führte dazu, dass wir uns überall willkommen fühlten. Es ist ein hart arbeitendes Volk und natürlich ohne den Luxus der modernen Arbeitsgeräte, wie wir sie kennen. Aber auch das lässt sie nicht den Humor verlieren oder die gute Laune verderben. Unübersehbar ist der starke Bezug zum Glauben. Ihr ganzes Handeln, Leben, die Familiengemeinschaft – alles beruht auf ihrem Glauben und hält so Haus, Hof und die Familie zusammen.

Südafrika – Garden Route mit dem Bike
17. bis 31. März 2012

Zusammen mit meinem Vater liess ich mich auf das Abenteuer Südafrika per Bike ein. Schon am Flughafen Kloten trafen wir auf die kleine Gruppe, zu der wir während den nächsten 2 Wochen gehörten. Die erste Tour führte uns von Kapstadt zum Cape of good Hope. Müde aber äusserst glücklich kamen wir gegen Abend dort an und nebst dem traditionellen Foto gehörte es auch dazu, dass wir das Glas auf unsere Leistung erhoben. Während 2 Wochen entdeckten wir die Garden Route losgelöst vom Touristenstrom. Egal was uns erwartete, wir genossen es in vollen Zügen – auch wenn wir ab und an komplett am Limit waren. Die Gruppendynamik, die gemütlichen Abende, die lockere Stimmung und die wunderschöne Landschaft motivierte uns zudem, alle Herausforderungen nicht nur zu meistern, sondern regelrecht aufzusaugen.

Als Tourenziel war Port Elisabeth definiert, wo wir – als Belohnung sozusagen – den Addopark besuchten und viele Tierbegegnungen erleben durften. Es war eine eindrückliche Art und Weise das Land zu bereisen. Die Natur, die Temperaturen, die Gruppendynamik und die persönliche Leistung liessen diesen Urlaub zu einem unvergesslichen, befriedigenden und ganz besonderen Erlebnis werden.
Es war für mich ein besonderes Erlebnis, dass mein Vater mit dabei war und wir dieses Land gemeinsam erkundeten. Ein Geschenk, was ich für immer in mir tragen werde.