Eine konstante Nebeldecke auswechseln gegen sonnige Herbsttage – wer wünscht sich das nicht während den eher tristen Vorweihnachtstagen? Wir wollten dies nicht mehr nur wünschen, sondern aktiv umsetzen und entflohen so rund 10 Tage nach Malaga.
Wir wurden begleitet von Freunden und durften so davon profitieren, dass sie Malaga in den letzten Jahren bereits gut kennenlernten. Dadurch fiel unter anderem die Wahl des Standortes der Ferienwohnung gezielt auf die Altstadt. Der perfekte Ort um im Stadtleben abzutauchen – bei Tag wie auch bei Nacht.
Natürlich profitierten wir nicht nur von einer guten Ausgangslage, sondern auch Tipps zu Ausflügen, zu den besten Tapas-Lokalen, zum schnellsten Weg zum Meer, etc etc. Sprich, von der ersten Minute an konnten wir geniessen und gezielt entdecken als auch abtauchen im spanischen Dasein.






Als Weihnachts- und Adventsjunky war ich fasziniert von der vielseitigen, kreativen Weihnachtsbeleuchtung Malagas. Jede Gasse war anders dekoriert und so kam meine Kamera zum Dauereinsatz 😊






Während der Adventszeit wird abends drei Mal die Kathedrale für eine Lichtshow verzaubert. Die eindrücklich auf die baulichen Gegebenheiten angepasste Weihnachtsstory wird von passender Musik umrahmt. 10 Minuten hört man zahlreiche Oh’s, Ah’s und weitere Laute des Verzücktseins. Kaum sind die letzten Laute verklungen, zerstreut sich die Menschenmenge mit einem glückseeligen Blick im Gesicht.




Am Montag machten wir mit dem Bus einen Ausflug nach Nerja. Ein Dorf, welches bekannt ist für einen spektakulären „englischen Balkon“, von wo man auf die Brandung Nerja’s schauen kann. Was für ein Kraftort, wo verschiedene Sinne angesprochen werden. Allen voran pfeifft ein heftiger Wind aufs Land und man muss mit aller Kraft dagegen halten, um nicht unkontrolliert vorwärts geschoben zu werden. Aber auch der Geschmak des Meeres füllt die Atemgänge. Und dann die Weitsicht, welche die Augen tanzen lassen – einfach eine wahnsinnige Bereicherung. Im Restaurant Olive stärken wir weitere Sinne ansprechend 😍 – wahrlich eine weitere Sinnesinspiration. Alles in allem ein vermeintlich unspektakulärer Ausflug mit überraschendem, nachhaltigem Eindruck.








Wenn wir unter der Woche nicht arbeiteten, zog es uns zum Meer. Lange Spaziergänge, welche wir auch nutzten um gemeinsam mit den Wolken- Schatten- und Spiegelbildern zu spielen und diese festzuhalten:








Der Freitag war wettertechnisch zum Vergessen. Den ganzen Tag regnete es wie aus Kübeln, was uns einen Spieltag beim Kartenspiel „Molotow“ bescherte. Gegen Abend zog es uns dann doch noch raus und wir wohnten einer Flamenco Show bei. Wouw – was für Energie, Stärke und Bestimmtheit von den Sängern, dem Gitarristen und vor allem von den beiden Tanzenden ausging. Wir waren begeistert und unser Applaus wurde von Jubelrufen unterstrichen.





Im Anschluss an die Show genossen wir im d’Platos ein weiteres Mal super leckere Tapas und schauten parallel dazu das WM Viertelfinale Argentinien gegen Holland. Die Kellner, teilweise selber aus Argentinien stammend, boten uns auch am 3. Abend bei ihnen einen genialen Service. Für uns definitiv ein Platz zum Wohlfühlen.
Am Samstag schien die Sonne 🌞 aus dem vollen – man hätte nicht erahnen können, dass es am Tag davor grau in grau und ungemütlich nass war. Für uns ein optimaler Zeitpunkt um mit dem Bus nach Marbella zu fahren und jene Altstadt und vor allem auch den Strand zu erkunden. Ein herrliches Altstädtchen begrüsste uns und wir zogen mit hocherhobener Kamera durch die Gassen. Anschliessend relaxten wir am Strand und tanken Sonne im grossen Masse. So sind wir für die eisigen Tage zurück zu Hause gewappnet.







Wunderschöne Tage neigen sich viel zu schnell dem Ende zu. Wir können jedoch mit Überzeugung sagen, dass wir es genossen und vor allem auch vielseitig verbracht haben. Ein schönes Fleckchen Erde – wir kommen sicher bald wieder!



