Mitten im Paradies

Lange ist es her, seit ich einen 2wöchigen Urlaub planen konnte….Pandemie sei Dank 😖 Doch umso schöner war es, als der Tag der Abreise endlich da war. Nur….so unkompliziert wie früher (vor der Pandemie) ist so eine Reisevorbereitung nicht mehr…. trotz Impfung braucht es einen PCR Test, ausführliche Formulare sind just in time auzufüllen….man bedenke die Flugzeit als auch Zeitverschiebung… jaja, da ist das Koffer packen, Zugverbindung raussuchen und online einchecken ein Klags dagegen.

Doch – als wir dann Richtung Flughafen reisten, fing für mich das Ferienerlebnis an. Es fühlte sich an, wie früher zu Weihnachten… ich sog das Ambiente, die Stimmung, die Euphorie förmlich in mir auf….und war ganz chribbelig über das, was uns am Reiseziel erwarten wird.

Und dann hiess es „ready to take off“ und der Flug verlief wie gewohnt ruhig. In Male angekommen schlug uns das tropische Klima entgegen…..so schön 😅 Gemächlich machten wir uns auf zum Bereich, wo die Wasserflugzeuge abheben…wouw – was für eine freudig gespannte Atmosphäre – ob Gross oder Klein, alle strömten nach draussen, um das Geschehen mit allen Sinnen aufzunehmen. Als wir aufgerufen wurden Platz zu nehmen, waren die Fensterplätze sofort belegt und die Kameras auf „on“ gestellt. So natürlich auch meine 😉

Ist es nicht faszinierend….all die Inseln und diese umspielt von den unterschiedlichsten Blautönen? Zu schnell landeten wir beim benachbarten Resort, von wo aus es mit dem Schnellboot zu unserem Reiseziel „Kandolhu“ ging. Dort wurden wir von der Crew sehr herzlich willkommen geheissen und nach einem erfrischenden Willkommensdrink von Linda zu unseren Ocean Pool Villa geführt. Wir waren von der Aussicht, der Schönheit und dem rauschenden Meer so fasziniert, dass wir den Erklärungen von Linda zu wenig das nötige Gehör schenkten. Wir hatten nur ein Ziel, in die Badehose zu schlüpfen und zu geniessen anfangen. Unsere Ferien konnten beginnen 😍

Kandolhu, als eine der 1194 maledivischen Inseln, ist eine der kleinsten, auf welcher ein Resort erstellt wurde. Die Insel ist 100 breit und 200 Meter lang. Um die geringen Platzverhältnisse optimal zu nutzen, gibt es nebst den 20 Bungalows noch 10 Ocean Villas mit direktem Meerzugang und 6 davon mit Pool. Zu Fuss ist sie in rund 10 Minuten umrundet. Die Wege über die Insel, hin zu den Restaurants, Tauchstation, Bar hingegen sind so verworren, dass wir ab und an mal in einem privaten Vorgarten eines Bungalows landen.

Wir haben uns eine der Ocean Villas gegönnt und können uns nicht satt sehen. Leider ist während unserem Aufenthalt das Wetter der Jahreszeit entsprechend unerwartet instabil, was uns täglich mehrere Gewitterfronten  beobachten lässt. Und dennoch, so direkt dieser Naturgewalt ausgesetzt zu sein, ist beeindruckend und hat was Faszinierendes.

Eines der Naturwunder, welches wir täglich miterleben durften, war der Sonnenuntergang. Von zu Hause sind wir atemberaubende Tagesabschlüsse gewohnt, aber dass wir sie hier ebenfalls so uneingeschränkt, traumhaft schön und mit ganz viel Dankbarkeit erleben durften, vergrössert unser Genusserlebnis zusätzlich 😍

Am ersten Morgen fassten wir das Schnorchelequipement, welches uns von da an täglich in die Korallen- und Unterwasserwelt entführte. Wir kriegten nicht genug von der farbenfrohen Fischwelt, die sich uns eröffnet – Manta Ray’s, Haie, Thunfische, Nemos, Lobsters, Oktopusse, Stonefish, Lipstick-Fish, Skorpione, etc etc…faszinierend, atemberaubend, unvergesslich.

Zwischendurch hatten wir aber immer genügend Zeit, uns auf der Terrasse zu erholen und die Erlebnisse zu verarbeiten. Und um das Ferienprogramm stimmig abzuschliessen, fehlte es auch auf kulinarischer Seite an nichts. So standen uns 5 Restaurants zur Verfügung. Unter anderem auch ein japanisches, bei welchem direkt am Tisch gekocht wurde. Der Koch nutzte die Bühne, um spektakuläre Tastings vorzunehmen, denen sich Stephan tapfer stellte. Egal, ob mit oder ohne Showeinlage, das Essen war fantastisch.

Zu früh heisst es dann aber schon wieder Abschied nehmen. Zurück in die Kälte, denn während unserer Abwesenheit kehrte dort der Winter ein. 🥶 Dass der Rückflug von einer Plattform Mitten auf dem Meer aus statt finden soll, empfanden wir als ein weiteres kleines Abenteuer. Ja, wir genossen es bis zur letzten Minute – da konnte auch eine unerwartete, unschöne Flugumbuchung mit Zwischenhalt in Frankfurt nichts daran ändern.

Whitsundays und Airlie Beach

16.7. – 20.7.2018

Spät abends kam ich in Airlie Beach an und ging davon aus, dass es am nächsten Morgen gleich auf die Solway Lass geht. Doch das war erst abends um 18.40 Uhr der Fall, was mir einen unerwartet zusätzlichen Tag in Airlie Beach bescherte.

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