Great Barrier Reef

11. Juli 2018

Früh morgens checkte ich bei „Ocean Free“ ein und machte mich dann leicht hüpfend auf zum Segelboot. Majestätisch lag das Segelboot im Hafen und wartete auf die heutigen Teilnehmer!

Die Crew begrüsste uns sehr herzlich und als Willkommensgruss wurden uns Tee/Kaffee, Gebäck und frische Früchte gereicht. Die Sonne strahlte mit uns Hobby-Seglern um die Wette und so sprach nichts mehr dagegen, dass wir das Barrier Reef anpeilten.

Bevor wir die Segel setzten, tuckerlten wir gemütlich aus dem Hafengebiet. Aber diese Aussicht war schon phänomenal – was kann das noch toppen?

Okay – ich gebe es zu, das (Hochsee-)Segeln begeistert mich! Die Kombination von Wasser, Wind und dieser unendlichen Weite löst bei mir nicht nur Glückseligkeit aus, sondern auch das totale Freiheitsgefühl! Es versteht sich – dass ich davon ausgehe, sicher auf einem Boot zu sein und dieses in perfekter Verbindung mit den Naturelementen harmoniert, aber dennoch – für mich eine einmalige Art mit der Natur in totalem Einklang zu sein. 😎😉

Als dann das Segel gesetzt war, wurden wir vom Wind so richtig auf Seetauglichkeit geprüft und der eine oder andere Gruss aus dem klaren Meer hielt uns wach 😃.

Nach ca 1,5 Stunden segeln, kam die kleine „Green Island“ näher. Diese winzige Insel im Nirgendwo und rundherum nur Barrier Reef. Da es ziemlich hohe Wellen gab – es sei nochmal erwähnt, wir haben Winter hier – gingen wir zuerst zur Insel, statt wie normalerweise direkt in die Tiefen des Meeres abzutauchen.

Doch die war so klein, dass ich diese gemütlich in 30 Min umrundet hatte und daher den ersten „Shuttle“ zurück zum Segelboot nahm, denn langsam war ich heiss aufs Schnorcheln! 😎 Es war unsagbar schön, so in die Fischvielfalt abzutauchen. Nun…das „Abtauchen“ war nicht immer gewollt, denn der nach wie vor starke Wellengang führte dazu, dass ich mehr Salzwasser abbekommen habe, als gewünscht – aber was soll’s. Beim Fotografieren muss ich klar sagen – das geht besser und ich bin gut beraten, mich künftig wieder eher auf Landschaften und Personen zu konzentrieren, aber ich habs versucht… Ach ja und es sind nicht die Highlights von meinem Schnorchelgang – lediglich die Ausbeute, die einigermassen verwendbar war :-). In Natura war natürlich alles viel farbenreicher, vielfältiger, klarer…..schlicht und einfach faszinierend.

Das Barrier Reef ist übrigens Teil vom Coral Sea, was ein Nebenmeer vom Pazifischen Ozean ist.

Fürs leibliche Wohl auf dem Boot super gesorgt – eine riesige Auswahl an frischen Früchten, vielfältige Käseplatte, ausgiebiges Mittagessen, abwechslungsreiche Kuchen….die Energie, die man beim Tauchen verbrauchte, konnte man problemlos wieder zuführen.

Glücklich und zufrieden kamen wir kurz vor Sonnenuntergang zurück in den Hafen und ich muss sagen – ich bin total begeistert vom Anbieter „Ocean Free Ocean Freedom“ und kann diesen jederzeit wärmstens empfehlen!

Alle Fotos Copyright by Monika Manhart

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Autor: Moni_meets_the_world

Ich reise gerne durch die Welt und lass mich inspirieren von der Vielfalt des Lebens. Andere Lebensformen, unterschiedliche Religionen, geographischen Gegebenheiten kombiniert mit Einflussfaktoren wie Klima, Wohlstand, Traditionen etc etc bereichern mich an jedem einzelnen Tag, wenn ich durch die Welt bummle. Mit diesem Blog halte ich meine Erlebnisse in Wort und Bild fest und wer immer Lust hat, darf sich darauf einlassen um sich mit meinen Erfahrungen inspirieren, motivieren lassen.

Ein Gedanke zu „Great Barrier Reef“

  1. Wind Meer und Weite… genau die richtigen Zutaten um die Seeele baumeln zu lassen😍 du solltest es mal mit Kiten oder windsurfen versuchen, wenn du zurück bist oder sogar schon in Australien.

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